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Mittwoch, 1. Juli 2015

[Travel] Top 10 things to do in Cape Town

Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Ich bin schon wieder seit einem Monat in Deutschland – und der Alltag hat mich inzwischen voll und ganz wieder. Trotzdem vermiss ich immer noch die Farbenpracht, die Lebensfreude, die Musik, den Sand zwischen meinen Zehen und das Rauschen der Wellen und die Klicklaute der Xhosa-Sprache im Ohr. 

Aber eins will ich euch natürlich nicht vorenthalten: Meine absoluten Must Sees in Kapstadt! Gesammelt wurden sie von meinen Mitbewohnern und mir in einer gemeinsamen Brainstorm-Runde auf unserem Balkon (alles erprobt und inklusive südafrikanischer Insider-Tipps). Diese Top 10 solltet ihr euch also auf keinen Fall entgehen lassen, falls es auch mal für einen Urlaub ans Kap verschlägt!

  
1. Lion’s Head.
Wer nicht auf dem Lion’s Head war, war nicht wirklich in Kapstadt, sagen die Kapstädter. Der Aufstieg ist anstrengend – aber die Aussicht macht ihn mehr als doppelt wieder wett, versprochen! Kleiner Tipp: Es gibt eine schwierige und eine einfache Route. Wer Höhenangst hat oder nicht wirklich trittsicher ist, sollte den leichteren Weg wählen - beim schwierigen muss richtig geklettert werden!

2. Tafelberg. 
Um den Tafelberg kommt niemand herum, der Kapstadt besucht. Kein Wunder, er ist ja auch nicht zu übersehen. Ganz egal, ob ihr hoch wandert (ca. 3 Stunden) oder die Seilbahn nehmt (ca. 20 Euro) – den Ausblick solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Einen kleinen Vorgeschmack gibt’s schon mal hier. 
Kleiner Tipp: Das Wetter in Kapstadt ist launisch und die Seilbahn deshalb öfter mal geschlossen. Hier könnt ihr im Internet vorher abchecken, ob geöffnet ist.


3. Cape of Good Hope
Jeder, der ein bisschen mehr Zeit in Kapstadt hat, sollte unbedingt zum Cape Point und zum Kap fahren, dem südwestlichsten Punkt Afrikas und Seefahrer-Albtraum. Es gibt geführte Touren, mehr Spaß macht es aber, ein Auto zu mieten, einen ganzen Tag einzuplanen und den Nationalpark rund ums Kap auf eigene Faust zu erkunden.
Kleiner Tipp: Vom Kap der guten Hoffnung aus gibt es einen etwa eineinhalbstündigen Wanderweg hinüber zum Cape Point. Man läuft dabei an einem wundervollen, menschenleeren Strand entlang. Lasst euch dieses kleine Paradies nicht entgehen.

4. Boulders Beach.
Von den Pinguinen hab ich euch hier schon erzählt. Am Boulders Beach einen Stopp einzlegen ist fast schon Pflicht. Ich würde euch aber empfehlen, auch Simon's Town und Kalk Bay einen Besuch abzustatten, wenn ihr schon mal aus der Stadt raus gefahren seid. Dort gibt's jede Menge süße Cafés, Vintage Shops und Second-Hand Läden.
Kleiner Tipp: Macht auf der Rückfahrt Halt in Muizenberg, holt euch einen Kaffee im "Blonde & Beard" und beobachtet ein bisschen die Surfer.


Blick aufs Kap vom Cape Point aus.
5. Camps Bay 
Kapstadts schickstes Viertel hat neben dem Muizenberg Beach für mich den schönsten Strand, egal, dass er auch bei Touristen am beliebtesten ist. Hier kann man locker den ganzen Tag verbringen, die Kapstädter Oberschicht beim Flanieren beobachten, die schicken Villen bestaunen oder in einem der unzähligen Restaurants und Cafés noch einen Absacker nach dem Sonnen trinken. 
Kleiner Tipp: Lauft den ganzen Strand bis zum Ende, dort gibt es eine Felsformation, auf der man super Fotos mit dem Chapman's Peak im Hintergrund schießen kann. Den könnt ihr nach dem Strandtag natürlich auch entlang fahren und dabei den Sonnenuntergang genießen – die Küstenstraße ist traumhaft schön (ca. 4 Euro Maut).

6. Stellenbosch
Genauso wie fürs Kap sollte man für Stellenbosch einen Tag einplanen. Die Winelands um Stellenbosch sind fast noch schöner als Kapstadt selbst (aber nur fast). Aber nicht nur die Landschaft ist traumhaft, auch der südafrikanische Wein ist besser, als man vielleicht denken würde. Um Stellenbosch und Franschhoek gibt es jede Menge Weingüter, die Weinverkostungen anbieten (ca. 6 – 10 Euro für 3 – 5 Weine).
Kleiner Tipp: Startet zeitig, die meisten Weingüter schließen gegen 4. Fangt mit einem Brunch in Stellenbosch an und zieht dann weiter. Empfehlen kann ich euch das Delaire Graff Estate oder Richtung Franschhoek zum Boschendal Estate. 



7. Hout Bay Market
Von allen Märkten und und um Kapstadt ist der in Hout Bay der schönste. Wer einen Samstagvormittag entbehren kann, sollte ihn besuchen. Der Markt ist wunderschön gelegen, direkt an der Hout Bay selbst mit Blick auf den Chapman’s Peak, über den man von der Stadt auch gut nach Hout Bay fahren kann und bietet Handwerkskunst, Essen und Live-Musik.
Kleiner Tipp: Probiert eine Pizza mit Avocado, Bacon und Feta (die beste, die ich jemals gegessen hab!), kauft euch ein Bier und genießt die Musik und das Rauschen der Wellen am Hafen.

8. Harbour House Wer richtig guten Fisch essen gehen möchte und ein bisschen Lust hat, sich mal was zu gönnen, der sollte unbedingt das Harbour House an der V&A Waterfront besuchen. Das Essen ist trotz allem – wie überall in Südafrika – wirklich bezahlbar und definitiv eine Geschmacksexplosion.
Kleiner Tipp: Die Waterfront selbst ist ziemlich touristisch, man kann dort aber trotzdem den Nachmittag mit bummeln verbringen, Souvenirs shoppen und die alte kolonialistische Architektur und den Ausblick auf den Tafelberg bewundern.

9. Rick's Café // Alexander Bar 
In diesen beiden Bars gehen die echten Kapstädter auf ihren Afterwork-Drinks. Also: Time to meet the Locals. In der Alexander Bar gibt es Live Jazz bis 23 Uhr und Rick’s Café besticht durch die marrokanisch angehauchte Casablanca-Atmosphäre. (Eintritt ist frei)

10. Aces'n'Spades

Ich bin ja eine Rockgöre im Herzen, deswegen gibt’s von all den vielen Clubs die wir besucht haben diesen hier als Empfehlung. Direkt neben der Long Street gelegen kann man nach dem Warm-up in diesem kleinen Club die Nacht vertanzen – zu den Pixies, AC/DC, Nirvana oder Franz Ferdinand. Mein Rockerherz hat jubiliert.
Kleiner Tipp: Der Eintritt ist frei, aber es ist gerammelt voll. Ab halb 12 kommt normalerweise keiner mehr rein, also frühzeitig hin gehen.

An alle, die ihr Herz schon an Kapstadt verloren haben: Hab ich was vergessen?
An alle anderen: Wann bucht ihr euren Flug? ;) 




EN
Wow, it’s been already a month since I came back to Germany. Time is just flying and I am back in my old routine. But sometimes, I still miss South Africa’s colors, its enthusiasm and friendliness, the sand between my toes and the music and the sound of the waves and the Xhosa language…

And of course I would like to present you my “Must Sees” in Cape Town! My flatmates and I have been brainstorming on the balcony before I left for Germany, so these tips are tested and “capetonian approved”. You should definitely see and do these top 10 things if you are visiting the Cape.

1. Lion’s Head. 
If you haven’t been on top of Lion’s Head, you haven’t been to Cape Town. At least that’s what the Capetonians say. I don’t wanna lie to you – It’s exhausting to climb up there. But the view is one hundred times worth the effort.
Just a little tip: There’s an easy and a difficult way to get up to the top. If you’re really afraid of heights or have a real bad fitness (due to illness for example) just chose the easy way. You have to climb when you take the difficult one.

2. Table Mountain
You can’t get about Table Mountain when visiting the Mother City. No wonder – you can see it from everywhere. Just take the time to either hike up there (around 3 hours) or take the Cable Car (around 20 €) and enjoy the spectacular view over the city and the ocean. Wanna have a little preview? Click here.
Just a little tip: The weather is changing fast in Cape Town and sometimes the Cable Car is closed due to wind or clouds. Before going there, you can check here if it’s open.



3. Cape of Good Hope
If you have some more time to spend in Cape Town, you should definitely take a trip to the Cape Point and the Cape of Good Hope. There are guided tours, but it’s more fun to just rent a car and take the whole day to discover the huge Table Mountain National Park around the Cape.
Just a little tip: There is a 1.5 hours hiking path from the Cape to the Cape Point. You pass by a beautiful empty beach if you take that way.

4. Boulders Beach
I told you about Boulders Beach in this post. When you are in Cape Town, it’s almost mandatory to go see the penguins. I would recommend you also take a stop at Simon’s Town and Kalk Bay in the same run. There are a lot of nice little cafés and vintage and second hand shops. Just a little tip: One your way back, you can have another stop in Muizenberg, get a cup of coffee at the “Blonde & Beard” and watch the surfers looking for the perfect wave.


View on Camps Bay from top of Table Mountain
5. Camps Bay
The beach of one of Cape Town’s most exclusive living areas is one of the most beautiful ones in the area in my opinion. It doesn’t matter for me, that tourists think that too. Camps Bay is different from Clifton for example and you can easily spend the whole day there, watch the rich Capetonians in their expensive cars, drink a coffee or have dinner and a sundowner in one of the nice restaurants.
Just a little tip: If you walk to the end of the beach you will find a nice rock formation. It’s normally not so crowded there and you can take nice pictures with Chapman’s Peak in the background. Well… if course you can also drive along Chapman’s Peak at sunset. It’s really beautiful (toll is around 3 €)

6. Stellenbosch
Stellenbosch is another daytrip possibility – just like driving to the Cape. The Winelands in the area are almost more beautiful than Cape Town itself. But it’s not only the landscape that’s worth seeing – South African wine is also worth a try. Around Stellenbosch and Franschhoek you can have wine tastings at different wineries (6-10 € for 3-5 different wines).
Just a little tip: Most wineries close around 4 pm. So I would recommend you start your day with a brunch in Stellenbosch and then go on with the winetasting. Delaire Graff Estate and Boschendell are quite nice places. 

7. Hout Bay Market
There is a variety of markets in and around Cape Town. This one is the best in my opinion. You should go there on a Saturday morning. The market is close to the ocean and offers a nice view over the bay and Chapman’s Peak. You can buy handiwork, crafts work and clothes and there is also food and live music.
Just a little tip: Buy a pizza and a beer and go sit outside to listen to the music and the waves at the harbor.


Harbour House - Bild von meiner Kollegin (instagram @mzzym)
8. Harbour House
If you want to try real good sea food, you should go to the Harbour House at the V&A Waterfront. It’s exclusive but still affordable. And the food is delicious!
Just a little tip: The Waterfront is a real tourist hotspot. Nevertheless you can go shopping for souvenirs before having your dinner and you can enjoy the view on Table Mountain and traditional Dutch architecture.

9. Rick's Café // Alexander Bar
These are places where the real locals go. In Alexander Bar you have free live jazz every Tuesday and Thursday from 8 to 11 – be there early. Rick’s Café is a real nice place for after work drinks with Moroccan design and Casablanca atmosphere.

10. Aces'n'Spades
Deep at heart, I am a Rock’n’Roll kind of girl. So it comes as no surprise that I liked this club best! It’s close to Long Street and after having a warm up in some bar there, you can dance the night away in this little club. The music? The Pixies, the Strokes, AC/DC and Nirvana!
Just a little tip: The place is small and gets packed pretty soon, especially because it’s also free entry. Just be there early (which means around 11 at the latest).

To everybody who already lost their heart to Cape Town: Did I miss something?
To all the others: When are you booking your flight? ;) 
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Samstag, 16. Mai 2015

[Cape Town] How the other half lives.

Ich hab lange überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt schreiben soll.
Ich wollte ihn schreiben, doch ich war unsicher, ob er dem Blog angemessen ist und vor allem war ich unsicher, ob er wirklich dem gerecht wird, was ich gesehen und gehört hab. Und trotzdem find ich's wichtig. Weil neben den ganzen Pinguinen und Bergen und Straußenfilets und Camps-Bay-Beach-Tagen ist eben auch das Südafrika.

Es ist ein strahlender Samstag, als Charlie, ein Freund, uns durch seine Nachbarschaft führt - Vrygrond and Overcome Heights, wo ich arbeite. Eines der ersten inofiziellen Township-Siedlungen Südafrikas und Heimat von 42.000 Menschen, 5.000 davon Kinder. 
Charlie selbst, einen guten Kopf kleiner als ich, geht singend und tanzend voran. Er ist im Township bekannt wie ein bunter Hund. Wegen meiner beiden Jobs, sagt er, lacht und und zeigt die große Narbe an seinem Arm, die früher mal ein Gang-Tattoo gewesen ist. Jetzt ist er Kunstlehrer und seine Zeichnungen beweisen echtes Talent. Und die Kinder lieben ihn - bald folgt uns eine Traube davon. Weiße, Weiße, rufen sie und wollen unsere Hände anfassen und unser Haar. Ohne Charlie würde ich mich wohl wie ein Eindringling fühlen, ein Fremdkörper in einer neuen Welt.
Ein paar Meter weiter treffen wir Zukiswe, eine unser Schülerinnen vor ihrem Haus - Bretterzaun und Wellblechdach, doch immerhin ein kleiner Garten und ein Carport. Stolz stellt sie uns ihre Kinder vor. Es seien aber nicht alles ihre, Cousins und Cousinen seien heute auch hier. Ihre Schwester sei arbeiten, als Maid in Marina de Gama, einem reichen Wohnviertel grade mal fünf Minuten von hier. Klischees von Weißen mit schwarzen Putzhilfen treffen hier noch zu. Sie brauchen einfach mehr Jobs, hier in Südafrika, sagt Zukiswe. Es gibt nicht genug Arbeit für alle. Vor allem nicht für die breite Masse. 24 % Arbeitslosigkeit gibt es offiziell, die Dunkelziffer natürlich weit höher.
Viele Kinder kommen nie weiter als bis zu ihrer Pre-School Graduation. Für uns eine unmögliche Vorstellung, aber hier ist die Tatsache eben wichtiger, dass etwas zu essen auf den Tisch kommt, Geschwister müssen gehütet werden und der Haushalt geschmissen, wenn beide Elternteile arbeiten. Viele kommen auch, wie Viviane aus unserem Computer-Kurs, nach Cape Town und hoffen dort auf ein bessers Leben, Schulabschluss, Freunde und Verwandte lassen sie in Eastern Cape zurück. Diese weniger erfreuliche Perspektive hindert aber kein Kind hier daran, Träume zu haben: Lehrer wollen sie werden, Krankenschwestern, Feuerwehrmänner oder berühmte Hollywood-Stars.
Die Traube Kinder folgt uns immer noch, genauso wie alle Blicke. Mal gleichgültig, mal
misstrauisch, aber eigentlich fast nie unfreundlich. Uns wird Street Food angeboten, ein neuer Haarschnitt und jede Menge High Fives, während wir an Wellblechhütten und kleinen schicken Häuschen mit Carport und Alarmsystem vorbei laufen, immer darauf bedacht, den Tretminen an Müll auf dem Weg auszuweichen. Man möchte den Menschen hier ein paar Mülleimer schenken, eine geteerte Straße und ein Klo für jedes Haus, sodass sie sich keine absperrbare Dixie-Toilette auf dem schlammigen Weg mit 5 anderen Familien teilen müssen.
Die Lebensfreude hier, auf den ungeteerten Straßen ist trotzdem groß: Braaii-Grills sind an jeder Ecke aufgestellt, Friseursalons in alten Maersk-Containern beschallen die ganze Straße mit ihren Bässen und in etwas, das aussieht wie ein Kartenhaus, sind ein Billardtisch und eine Bar versteckt. Die Spieler prosten uns zu und wünschen uns einen schönen Tag. Die dealen hier, erzählt Charlie munter, hab mal mit denen gearbeitet. Unser Winken wird ein wenig verhaltener - sie lachen nur und prosten uns zu, die gefälschten Ray Ban Sonnenbrillen hochgeschoben. Ein paar Meter weiter spielen Kinder und Hundewelpen nebeneinander in einer Seitengasse. Spgar dasTownship selbst ist voller Gegensätze - wie auch das ganze Land.
Bald danach sind wir zurück auf geteerten Straßen. Den Abend verbringen wir auf der anderen Seite der Stadt in Camps Bay - beim Billard und einem Feierabend-Bier. Also eigentlich gar nicht anders, als unsere Freunde im Township.
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Sonntag, 3. Mai 2015

[Travel] Unterwegs auf der Garden Route: 9 Tipps für einen Road Trip in Südafrika.

Während unseres Road Trips auf der Garden Route haben wir eine viertägige Zeitreise gemacht. Während dieser nicht ganz 96 Stunden waren wir gefühlsmäßig auf dem Mond, in Irland und den USA, in Italien und im Allgäu, in der Karibik, Kanada und der Sahara - auf 1.000 Kilometern.
Wer von der atemberaubenden Schönheit und dem Wunder der Garden Route spricht, der lügt nicht. Viele Orte gibt's auf der Welt sicher nicht, die noch schöner sind.
 

Bevor ich jetzt aber stundenlang weiterschwärme und rosafarbene Sonnenuntergangs-Kitsch-Wolken verbreite, will ich euch lieber verraten, welche ultimativen Tipps für Road Tripping in Südafrika wir gesammelt haben - damit ihr derbe entspannt durchstarten könnt, und euch über Warnblinker und Baboons keine Gedanken machen müsst, sollte es euch mal nach Südafrika verschlagen. 

Hier ist sie also, die Liste meiner 15 Tipps für euren Road Trip in Südafrika! 

1. Reisen in Südafrika ist nicht gefährlicher als anderswo.
Mit diesem Hinweis anzufangen, ist mir echt ein inneres Bedürfnis. Meine paranoide Ader ist doch sehr ausgeprägt, also bin ich zwar nicht mit in der Jeans eingenähtem Geldbeutel-Geheimfach nach Kapstadt gereist, aber doch mit einem mulmigen Gefühl. Und hab mal wieder vor Ort festgestellt, dass Vorurteile eben genau das sind. Gesunder Menschenverstand und ein paar Vorsichtsmaßnahmen (Auto von Innen verriegeln, keine Taschen auf der Rückbank liegen lassen, keine Anhalter mitnehmen) können einem schon den meisten Ärger ersparen. Also keine Sorge und einfach nur ein bisschen Vorsicht walten lassen.

2. Der Coast to Coast ist eure Bibel.
Dieser kleine Guide aus billiger Pappe ist die Bibel der Garden Route. Backpacker, Hostels und Sehenswertes sind in diesem kleinen Buch vereint. Für jeden, der die Garden Route bereisen möchte fast ein muss. Vor allem, wenn man kurzfristig nach einer Unterkunft sucht, kann der Coast to Coast die Rettung sein. Und: Er liegt einfach in jedem Hostel kostenlos zum mitnehmen aus.

3. Der Warnblinker.
Ja, ich wette ihr wart schon neugierig, als ich vorhin vom Warnblinker gesprochen hab, oder? Dann kommt hier die Auflösung: Südafrikaner sind einfach nette Menschen. Und wenn man sie deswegen auf dem Highway überholen lässt (fahren auf dem Standstreifen ist dabei erwünscht), dann bedanken sie sich mit nem netten Warnblinker. Das "gerngeschehen" auf Auto-Afrikaans ist dann übrigens die Lichthupe. A propos Gesten: Wer euch das Victory-Zeichen zeigt, findet euch nicht etwa geil... sondern hat euch grade aufs übelste beschimpft - also besser Gas geben und abhauen!
 

4. Die Sache mit dem Trinkgeld.
In Südafrika wird aus allem ein Job gemacht, die Arbeitslosigkeit ist mit 50 % auch echt kein schlechter Witz mehr, sondern ziemlich traurige Realität. Da viele Südafrikaner keinen festen Lohn bekommen uns aufs Trinkgeld angewiesen sind, gilt generell: 10 - 15 % Trinkgeld im Restaurant. 3 - 5 Rand für Parkwächter (lieber erst nach dem zurückkommen, sonst geiert der Gute überall rum, aber nicht mehr bei eurem Auto) und an der Tankstelle (an der ihr übrigens nicht aussteigen müsst. Es wird für euch getankt. So ne Weiß-Schwarz-Dekadenz, an die ich mich wohl niemals gewöhnen werd, denn natürlich sind die Angestellten da Schwarz oder Colored).

 5. Die Stoppschild-Regel
Ampeln gibt's in Südafrika viele (mit Vorliebe auf den High Ways), aber auch Stoppschilder sind groß geschrieben. Die Regel am Stoppschild: Wer zuerst da war, fährt auch zuerst wieder los. Aber Achtung: Das gilt nicht für Minitaxis - Minitaxis sind generell lebensgefährlich und haben immer Vorfahrt. Glücklicherweise wird man durch exzessives Hupen schon mal vor ihrem Näherkommen gewarnt.

6. Baboons are dangerous wild animals.
Rafiki aus dem "König der Löwen" ist ja irgendwie ein echter Bringer: Großer, weißer Pavian mit Hang zur Dramatik und leuchtend-hübschem Popo. Seine lebenden Artgenossen sind dagegen weniger angenehm. Die Paviane sind hier nicht nur total aufdringlich, sondern auch echt geil auf euer Eis, Baguette oder eure Coke - und die Biester haben verdammt scharfe Zähne. Falls ihr darauf verzichten wollt, euch die Tollwut einzufangen, haltet lieber ein bisschen Abstand zu unseren affigen Verwandten.



7. Augen auf im Straßenverkehr.
Nicht nur die Baboons sollte man genau im Augen behalten, sondern auch die Straße. Da viele Südafrikaner, die in Townships leben weder Geld für Auto noch öffentliche Verkehrsmittel haben, wird gelaufen. Zu Fuß. Auf der Autobahn. Auch früh um 5. Auch nachts um 12. Und ohne Rücksicht auf Verluste. Wer also keinen Fußgänger unfreiwillig mitnehmen will, sollte stets die Augen offen halten.

8. Aufgepasst: Afrikaans.
Ihr könnt Deutsch? Niederländisch? Dänisch? Englisch? Cool, Afrikaans, das eine Mischung aus allem ist, werdet ihr trotzdem nicht verstehen. Ätsch! Und gerade weil die Aussprache so schwierig ist und sich die Südafrikaner auf Straßenschildern oft nicht entscheiden können, ob der Ortsname jetzt auf Afrikaans oder Englisch da stehen soll (und deswegen auf jedes Schild was anderes schreiben) kann es nicht schaden, sich diverse Tipps und Wegbeschreibungen, die man von Bekanntschaften auf der Reise bekommt, auch wirklich Buchstabe für Buchstabe aufschreiben zu lassen. Ich spreche da aus Erfahrung.

9. Meeting the Locals.
Vorab: Südafrikaner sind super nett. Wer ans "Hello" kein "How are you" dran hängt, wird generell als unhöflich abgestempelt. Die Antwort ist natürlich "Fine" - Jammerlappen will hier auch keiner, klar oder? Aber auch so sind Südafrikaner einem kleinen Chat nicht abgeneigt und auch die altbekannte Skepsis gegenüber deutschen Mitmenschen ist hier nicht besonders weit verbreitet. Wer sich ins Gespräch verwickeln lässt, kriegt sicher ein paar gute Tipps für lokale Sehenswürdigkeiten oder eine Einladung zum Braaii (Barbecue) mit auf den Weg! Ein paar Tabuthemen gibt's allerdings auch hier: Die Apartheid und die afrikanischen Traditionen. Dass man sich da mit Kommentaren zurückhalten sollte, versteht sich aber irgendwie von selbst - wir wollen ja auch nicht überall auf unseren Führer von 1933 - 1945 angesprochen werden!

Und ansonsten?
Kann ich euch nicht nur die Garden Route, sondern auch so eine Road Trip Experience nur echt ans Herz legen. Man sieht nicht nur viel von der Welt, sondern auch irgendwie viel von sich selbst.
Ich könnt jetzt noch stundenlang von den süßen Orten schwärmen, die wir gesehen haben, aber ich überlass euch jetzt lieber noch einer kleinen Bilderflut. Enjoy!



Habt ihr schon mal nen Roadtrip unternommen?
Und wär die Garden Route und Südafrika was für euch?
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Donnerstag, 23. April 2015

[Cape Town] Die unendliche Leichtigkeit des Seins - Tafelberggedanken.

Während ihre eure astralkörperähnlichen Extremitäten in der frühlingshaften deutschen Sonne von käseweiß hoffentlich ein bisschen Richtung cappuccinofarben bräunen könnt, sind die Südafrikaner eher davon überzeugt: Winter is coming!
Was melodramatisch klingt ist der Nord-Südhalbkugel-Sache mit den verdrehten Jahreszeiten geschuldet, die ich bei der Wahl meines Freiwilligendienstes natürlich nicht unbedingt in Betracht gezogen habe. Macht aber nix, denn auch der drohende Winter hier in Kapstadt ist mit 23 Grade und Sonnenschein alles andere als nass-grau und wird deshalb gleich für einen kleinen Roadtrip genutzt.

Ich verabschiede mich also mit diesem Post in ein langes Wochenende, da wir hier in Südafrika mit einem Freedom Day Feiertag Ende April gesegnet sind und mach mich mit nem schicken Mietwagen und Virginia als Begleitung auf zum Roadtrip auf der Garden Route.
Solange will ich euch aber natürlich nicht auf dem trockenen sitzen lassen, deswegen gibt's nochmal was auf die Äuglein von unserem letzten Trip, der uns auf den Tafelberg hoch geführt hat.



Das Wahrzeichen von Kapstadt zu erklimmen ist nicht ganz einfach, wie wir nach mehreren erfolglosen Versuchen feststellen mussten - zu heiß, zu windig, zu gefährlich. Das ständig und schnell wechselnde Wetter hat uns drei Mal schon einen Strich durch die Rechnung gemacht, bevor der Aufstieg endlich geglückt ist. Oder eher die Auffahrt, wir haben uns statt einer 3-Stunden-Wanderung nämlich für den faulen Weg der Gondel entschieden (der für Höhenangst-Geplagte Feiglinge wie mich trotzdem ganz schön Eier erfordert hat).

Dafür macht der Ausblick jede Horrorgondelfahrt wett.
Man weiß nicht mehr, wo das Meer aufhört und wo der Himmel anfängt. Alles scheint nur Unendlichkeit zu sein, gespickt mit Wolken so weiß und wattig, als könnte man direkt auf ihnen bis zum Südpol spazieren. Und während der Kitsch aus meinem an Gostenhof-Slang gewöhnten Mund spricht, konnte meine Kamera nur ansatzweise das federleichte Gefühl einfangen, das man auf 1.085 Metern verspürt.



Nach 4 Stunden Gehopse über Stock und Stein im National Park Table Mountain, in dem man auf dem Palateau des Bergs locker den ganzen Nachmittag verdüddeln kann, indem man Dassies, Vögel und verrückte Menschen beobachtet, die sich auf ungesicherte Steine stellen, um für ein geiles Instragram-Pick ihr Leben zu riskieren Fame and Fortune, Baby. Fame and Fortune. ging es leider zurück in die normale Welt der Großstadt, in der man sich zwar immer noch klein und unbedeutend fühlt, aber nicht mehr unendlich federleicht und irgendwie beschützt vom blauen Himmel, der sich unendlich über einem spannt.

So, das war jetzt aber ernsthaft genug Kitsch für einen Donnerstag. 
Hat euch die Schönheit, die's auf unserer Erde gibt auch schon mal sprachlos gemacht (was bei mir echt nicht oft vorkommt. Außer vielleicht ich würde Jared Leto treffen....)?
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Sonntag, 19. April 2015

[Das Wort zum Sonntag] Am falschen Ort geboren.

"Woher kommt ihr?", frage ich meine Schüler am ersten Tag unseres Computerkurses.
Die Antworten sind bunt gemischt. "Aus dem Kongo." "Somalia." "Ich komme aus Swasiland." "Namibia." "Soweto."
"Und was wünscht ihr euch von diesem Kurs hier?"
"Wir wollen mehr über den Computer lernen."

 Abschlussfoto mit unserem ersten Kurs. Nur glückliche Gesichter!
 
Sie wirken in meinen Augen nicht unbedingt wie die tickenden Zeitbomben, als die sie von Zulu König Goodwill Zwelithini und Edward Zuma, dem Sohn des Präsidenten betitelt wurde. Im Gegenteil, das einzige was bei ihnen tickt, ist vielleicht die Uhr im Hintergrund, die mir sagt, dass wir schon wieder fast ein Drittel des Kurses damit verschwendet haben, auf die Nachzügler zu warten. Pünktlichkeit ist nämlich in Südafrika sehr optional. 

Aber Pride und Soslinah und Vivien und Welcome und Zusuliwe haben Glück, dass sie hier sitzen. In meinem Kurs. Und nicht in irgendeinem Kurs irgendwo weiter oben im Norden, in Johannesburg oder Durban wo die unbedachten, hasserfüllten Worte eines Zulu-Königs einen Ausbruch fremdenfeindlicher Gewalt ausgelöst hat.
Auf den Straßen werden Menschen mit Benzin überschüttet, es werden Kinder getreten, Frauen geschlagen und Geschäfte ausgebrannt. Das alles passiert tausende Kilometer weg von mir. Doch es passiert in dem Land, in dem ich mich im Moment befinde und es passiert in dem Moment, in dem ich - selbst ein Ausländer hier - anderen Ausländern erkläre, wie sie die Maus benutzen und wie sie sich das Internet vorstellen können. 

Der Gedanke bringt mich zum Schaudern. Wir sind alle Ausländer hier. Sie und ich und der Manager unseres Labs und meine Nachbarn und deren Nachbarn. Und wir alle sind hierher gekommen, weil Südafrika uns hier wollte, uns heir brauchte. Und welche Macht hat überhaupt ein Zulu-König, über ein demokratisch regiertes Land zu bestimmen, es so stark zu beeinflussen?
Ich blicke über meine Klasse.
Sie alle leben im Township. Sie haben nicht genug Geld, um sich ein Auto zu leiste oder Zigaretten oder manchmal nicht mal für ein anständiges Mittagessen. Und sie sollen eine Gefahr darstellen für dieses Land? Für ein Land, das ihnen immerhin noch ein bisschen mehr Chancen bieten könnte, als ihr Heimatland, dass sie verlassen haben. Ihr einziger Fehler war, in eben diesem Land geboren zu sein. Absurderweise kann ich nicht sehen, woher sie stammen. Für mich sind sie alle einfach schwarz. Und alle gleich in ihrem Bedürfnis, zu lernen und voran zu kommen in ihrem Leben. Was macht da ihr Geburtsland also schon für einen Unterschied?

 Quelle: dpa via Die Welt



Übrigens gibt's zu genau diesem Thema auf dem Blog MuhKuhAddict gerade die tolle Beitragsreihe "Eine Bühne für Bunt", deren Anlass natürlich nicht unbedingt der Schönste ist. 
Trotzdem freu ich mich sehr, mit meinem Beitrag auf der Bühne zu stehen und ich hoffe, es finden sich noch ein paar, die vielleicht auch mit dabei sein wollen und einen Beitrag gegen Fremdenfeindlichkeit verfassen möchten - schließlich sind wir Blogger und was wir haben ist unsere Stimme. Also würde ich mich freuen, wenn ihr mitmacht und auch colourful seid.


 
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Sonntag, 12. April 2015

[Cape Town] Die Pinguin(-Plage) am Boulders Beach

Nachdem ich von euch höchst offizell die Genehmigung bekomen habe, euch weiter meine tollen Fotos aus Südafrika unter die Näschen zu halten, geht's heute gleich fröhlich weiter. Wir fahren ein Stückchen aus Kapstadt raus, die malerische Küste runter in Richtung Simon's Town.

Man muss aus der Not eine Tugend machen. Haben sich wohl die Bewohner von diesem süßen Küstenstädtchen gedacht - und versuchen deswegen, ihre Touristenattraktion mit Fassung und südafrikanischer Gelassenheit zu (er)tragen. Denn zumindest laut der Welt sollen die Brillenpinguine, die dort am Strand brüten, eine echte Plage sein. Wie alles, was wild und frei gedeihen kann, vermehren die sich nämlich scheinbar wie die Karnickel (nix gegen unsere flauschigen Zeitgenossen) weil es in Bucht des Militärstützpunktes keine natürlichen Feinde gibt und außerdem kuschlig und wenig windig ist. Dummerweise geben die kleinen Kerlchen Brunftschreie wie gerade geschlachtete Esel von sich, die wohl die holde Anwohnerschaft und die schicken Uniformträger aus den Federn treiben.


Als ich um kurz nach 9 am Boulders Beach ankomme, ist von krassem Remmi Demmi  nichts zu hören. Oder die kleinen Kerlchen sind so früh am morgen einfach nicht so besonders sexuell drauf. So oder so, meine Hormone reagieren mit hysterischem Quietschen auf das erste Tierchen, das meinen Weg kreuzt - oder eher gemütlich im Gebüsch rum liegt.

Die Zeit ist perfekt: Ich hab den sonst Touri-überfüllten Strand für mich - abgesehen natürlich von den Pinguinen und einem Filmteam, das verzweifelt versucht, die goldigen Gestalten möglichst fotogen auf Band zu bannen. Fotogen ist aber beim ständigen Wind hier sowieso schwierig.



Eine Aussichtsplattform am Strand, die über hölzerne Wege zu erreichen ist und eine kleine Strandwanderung später - inklusive Sturz auf algenbewachsenem Felsen....was nehm ich nicht alles für Gefahren für euch auf mich ;-) - bin ich endlich ganz nah dran an den Pinguinen.

Und ich muss sagen: 
Die Schreien wirklich wie halbtote Esel. Und sie stinken auch genau so.
Aber sie sind auch einfach unglaublich goldig. Und deswegen bin ich definitiv für die Pinguine.





 
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Sonntag, 5. April 2015

[Das Wort zum Sonntag] Impressionen von Kapstadt I

Ich sitze in einem Zug, der so alt ist dass die Räder unaufhörlich quietscht. Der Sitz neben mir ist aufgeschlitzt und durch die Graffiti verschmiert Scheibe versuche ich,  möglichst viel von draußen aufzusaugen. Südafrika ist bisher vor allem eines für mich: bunt.
Blumen in jeder Größe und Farbe scheinen an jeder Ecke zu blühen und die Blätter von jedem Baum schillern in einem anderen grün. Auch die Menschen haben nicht nur Hautfarben aller Schattierungen, sondern tragen Kleider in grün und rot und blau und gelb. Manchmal alles gleichzeitig. Zwei Afrikanerinnen steigen in den Zug ein, sie singen einen Gospel Song von der Auferstehung. Es ist Ostern. 


Am Strand bemerkt man davon Nichts. Surfer und aufgepumpte Touristen säumen die Wasserlinie, oben drüber erheben sich die schicken Häuser der reichen Südafrikaner oder die Sommerresidenzen der Europäer. So viel Stacheldraht und Alarmvorrichtungen habe ich noch nicht mal an deutschen Gefängnissen gesehen. Am Strand wollen uns schwarze Verkäufer Eis, Volleybälle und Sonnenbrillen andrehen. Sie sind die einzigen dunkelhäutigen Menschen hier. Wir schenken ihnen Zigaretten und sie bedanken sich höflich, schnorren Feuer und stecken noch eine Zweite in ihre löchrigen Jeans, um sie später zu rauchen.



Ein paar Stunden später schließen wir das Lenkradschloss von unsrem rostigen, klapprigen Mazda auf und fahren die kurvige Küstenstraße zurück in die City Bowl. Vorbei an Wellblechhütten und vorbei an Armed Response.

Ja, Kapstadt ist bunt. Mit allen hellen und dunklen Schattierungen und Schattenseiten. 

 


Ihr Lieben, ich werde meinen Blog ein wenig als Neidischmacher und Berichterstatter auch für Friends und Family daheim nutzen solange ich in Kapstadt bin. Meine üblichen Sonntagsposts wird's deswegen natürlich trotzdem noch geben - aber vielleich freut ihr euch ja auch, ein paar Impressionen und ein bisschen Sonne gezeigt zu bekommen? 
Falls ihr keinen Bock mehr auf Südafrika habt, lasst es mich einfach wissen, dann schraub ich den Fernweh-Faktor natürlich zurück. Sollen ja alle happy sein :-) 
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