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Sonntag, 20. April 2014

Das Wort... halt ne Bild zum Sonntag: Easter in København

Erstmal Happy Easter meine Lieben!
Genießt den Frühling, die Frühlingssonne, den Osterkranz oder Osterlamm oder was auch immer es leckeres an Naschereien gibt und das extralange Wochenende!


Und jetzt:
Achtung. Bilderflut.

Nachdem ich mich nicht so ganz an den Gedanken gewöhnen konnte, Ostern ohne Eiersuche und Schmunzelhasen und den grauenhaften Frankfurter Kranz meiner Oma zu verbringen, hab ich beschlossen, mich kurzerhand in den Trubel der Großstadt zu stürzen und mich so abzulenken.

Hat auch gut geklappt. Dänemarks Hauptstadt hat wohlwollend ihr sonniges Haupt über mir geneigt und ich habe die Tage genau dort verbracht, wo ich schon während meines Praktikums am liebsten war: am Wasser.


Nicht nur Nyhavn ist für mich - touristisch aber romantisch - jedes Mal einen Besuch wert, sondern auch die Seen die Nørrebro und Frederiksberg von der Innenstadt København K trennen. Die sind sowieso ein echter Geheimtipp - pure Entspannung vom Trubel mitten in der Stadt und ein Feeling wie in Paris.
Schaut sie euch unbedingt an, wenn ihr mal in Kopenhagen seid und nehmt davor noch einen Kaffee beim Coffee Collective in der Tovernehallerne am Israels Plads mit. Ihr werdet nicht enttäuscht sein. Versprochen!

Außerdem habe ich ganz viel Zeit auf Foto-Jagd in meinem absoluten Lieblingsstadteil Frederiksberg verbracht, wo ich euch vor allem den Garten der Landwirtschaftlichen Hochschule (Eingang Bülowsvej) ans Herz legen kann.
Überhaupt ist das ja gerade das tolle an Kopenhagen: An jeder Ecke findet man einen Park und fühlt sich der Stadt auf einmal so fern. Völlig allein mit der Natur und dem Vogelgezwitscher.


Shoppen gehe ich übrigens am liebsten in der Studiestræde: Vintage, Second-Hand und Neues gibt's zum Beispiel bei Kbenhavn K, Wasteland oder The Second Way.

Außerdem gibt's gleich um die Ecke in der Larsbjørnsstræde ein Halifax Burger , ein tolles Restaurantkonzept, wo man sich den Burger selbst zusammenstellen kann und das für Kopenhagener Verhältnisse preislich echt in Ordnung ist.
Und für den Kaffee danach? The living room, nur ein paar Häuser die Straße runter - ein Kaffee, das garantiert so gemütlich ist, dass man sich wie Daheim fühlt. Auch das kann ich euch versprechen.





So, jetzt aber echt genug gequatscht!

Wart ihr schon mal in Kopenhagen oder wollt ihr unbedingt mal hin?
Und wenn ihr schon mal da wart, was findet ihr, dass man unbedingt sehen sollte?
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Mittwoch, 22. Januar 2014

See you soon my love.

Noch eine Woche, und ich gehe zurück! 
Back to Denmark, the country I fell in love with head over heels!



at the harbour
somewhere in Nørrebro
at the sea
at Amagerstrand
St. Alban's Anglican Church
Karen Blixen Museet in Rungsted Kyst


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Dienstag, 7. Januar 2014

[Copenhagen's most wanted] Part IV: Copenhagen on a budget

Meinen vorerst letzten Post aus der Kopenhagen-Reihe möchte ich einer Beschäftigung widmen, der man hier ganz wunderbar nachgehen kann: Geld ausgeben!

Kopenhagen schlägt auf den Geldbeutel. Die nordische Schönheit liegt auf Platz 20 der teuersten Städte der Welt...
Man muss aber die Kreditkarte nicht überstrapazieren, um in Kopenhagen ein paar schöne Tage zu verbringen. Nein, ein Trip on a budget ist durchaus möglich, ohne irgendetwas zu verpassen - außer, man steht auf Designer-Küche. Denn das Essen schlägt hier wohl am meisten zu Buche...
Also fangen wir doch damit an.

It's easy to spend a lot of money in Copenhagen. But you don't have to. Here are some little tricks to explore the city on a budget.


Food & Drinks
StrØget, the world's longest pedestrian street.

Die billigste Möglichkeit, einen vollen Magen zu bekommen ist in Kopenhagen - wie wohl überall sonst auf der Welt auch - MacDonalds. Ist allerdings leider nicht besonders Dänisch oder traditionell (oder gesund). Den Kaffee kann ich euch dort allerdings empfehlen. Und immerhin spart man 5 Kronen im Vergleich zu einem normalen 2Go, was schon fast ein Euro ist! ;)
Wer dem gelben M gerne den Rücken kehren möchte, dem kann ich diverse Hot-Dog-Stände oder Bagel-Läden empfehlen. Immer noch (relativ) günstig und auf jeden Fall eine gesündere Art, satt zu werden. So ein XXL-Bagel mit reichlich Philadelphia, Lachs und Grünzeugs bringt euch locker durch einen Shopping- und Sightseeing-Vormittag!
Zum Mittag- und Abendessen empfiehlt sich ein "all you can eat" Restaurant.. die Auswahl ist groß und wie in allen großen Städten gilt: Abseits der Touristenstraßen und Hot Spots lässt sich beim Essen gehen ein bisschen sparen - und man sitzt oft genug einfach gemütlicher.

Food is one of the most expensive things in Copenhagen, so choose carefully.
The cheapest way to get something to eat is - just as in any other big city - McDonald's. If you're not that into fast food I can recommend the little bagel and hot dog stores. It's more healthy than a double cheese burger and it tastes a lot better.
For Lunch or Dinner it's a good idea to choose an "all you can eat". Just look around a little bit and choose a restaurant away from the tourist hot spots, because it's always expensive there (especially Nyhavn!)


Sightseeing 
Amalienborg Castle

Das muss keine teure Angelegenheit sein. Hier und hier habe ich euch schon ein paar ganz und gar kostenlose Tipps zum herumkommen gegeben. Der Strand, Christiania und der runde Turm, den man für gerade mal 3 DKK besteigen kann schlagen nicht schwer und schmerzhaft auf den Geldbeutel.
Checkt außerdem die Websiten der verschiedenen Museen! Die National Gallery und die Ny Carlsberg Glyptotek (nur am Sonntag) bieten zum Beispiel freien Eintritt an.
Das gute an Kopenhagen: In der gemütlichen Innenstadt lässt sich alles erlaufen! Und wenn es doch mal etwas unsportlicher zugehen soll dann empfiehlt sich für...

 You can read about cheap sightseeing in my little Copenhagen guide
Christiania, the round tower and the beach is always a good idea.
There are also some museums like the national gallery and the Glyptotek that are free.


Öffentliche Verkehrsmittel
Frederiksberg

... eine Copenhagen Card, mit der es auch freien Eintritt in viele Museen (diejenigen eben, die nicht kostenlos sind) und Rabatt in einigen Restaurants gibt.
Für wen diese Karte sich nicht rentiert, der liest sich am besten ein kleines bisschen ins Kopenhagener Verkehrsnetz ein. Generell benötigt man 2 Zonen, um in der Innenstadt herumzukommen. Am günstigsten kommt es, sich eine Klippekort zu kaufen, die man auch zu zweit benutzen kann. Es muss nur die jeweilige Anzahl von Zonen wie bei einer Streifenkarte abgestempelt werden. Und das Beste: Die U-Bahnen fahren die ganze Nacht. Also kein Problem, wenn es mal etwas später wird!

For driving around in the city you might want to buy a Copenhagen card which also provides free entry to some museums and serveral discounts in different restaurants.
If you're not that into art and culture it's maybe best to buy a Klippekort for the metro and just look up which zones you need (normally it's 2).
The best thing: The metro runs all night. So don't be afraid if you're staying out late. You will get home easily. 


Shopping
Monki Store

Wer sich von der längsten Fußgängerzone der Welt verführen lassen will, wird bei H&M, Vero Moda, Only, Vila oder Jack&Jones auf einige Überraschungen in Form eines wesentlich breiteren Sortiments stoßen.
Fast jedes Wochenende bietet einer der Läden eine andere Rabattaktion an, sodass man mit offenen Augen doch auf das eine oder andere Schnäppchen stoßen kann.
Nicht ganz billig leider, aber trotzdem noch in meinem engen Budget Rahmen waren Monki, Gina Tricot, Topshop (Prozente für Studenten) und der Schuhladen Scoop.

There are different stores you might want to look into. Of course H&M and Monki from Sweden and the danish labels Vero Moda and Only that aren't that expensive.
But many stores offer discounts every weekend, so you just have to look around a little. If you're lucky, you'll make a real bargain.


Unterkunft
my private room in Frederiksberg

Schlafen ist wichtig, um am kommenden Tag in neue Abenteuer starten zu können. Klar.
Meine Unterkunft habe ich über AirBnB gefunden und war sehr, sehr zufrieden. In Kopenhagen gibt es unzählige Angebote für Wohnungen oder private Zimmer - und man hat gleich einen Ansprechpartner bei den wichtigsten Fragen.
Ansonsten kann ich Hostelworld empfehlen, auf der Suche nach einer günstigen Unterkunft habe ich über diese Seite schon das eine oder andere gute Hostel ergattert.
Für die ganz Sparsamen bleibt schließlich immer noch Couchsurfing.

I booked my aparment via AirBnB, which I can highly recommend. There are many apartments and private rooms on rent in Copenhagen - and you already know someone you can ask questions.
Hostelworld is also a good website to look for cheap hostels and hotels - and if you want to sleep even cheaper, there's always Couchsurfing.


Nyhavn - one of Copenhagen's most lovely (and touristy) places.

Ich wünsch euch viel Spaß und einen wunderschönen Trip in den Norden!
Passt auf, dass es euch nicht geht wie mir - und ihr euch Hals über Kopf verliebt in diese sauberen Straßen, diese beinahe unverschämt gutaussehenden, freundlichen Menschen, die Gemütlichkeit und das Gefühl, willkommen zu sein.

Ansonsten könnt ihr mir für mehr Tipps und Tricks natürlich jederzeit eine Mail oder einen Kommentar schreiben und ich kann euch noch ein paar Vorschläge machen, was man sich nicht entgehen lassen sollte :)

Have a nice trip to this beautiful place!
Just ask me if you want to know more about this lovely city with it's beautiful and friendly inhabitants and it's clean streets! :)
I'm sure you will fall in love head over heels with Copenhagen - just like I did. 

Beautiful Ørstedsparken (but: please don't enter after dark...)
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Donnerstag, 2. Januar 2014

[Copenhagen's most wanted] Hello I'm a tourist!

Als Tourist in Kopenhagen unterwegs zu sein, ist entspannt. Nicht, weil es so wenige Sehenswürdigkeiten geben würde. Nein, in dieser Stadt, die Geschichte und Kultur atmet, kann man Jahre verbringen und hat noch nicht alles gesehen. Aber Kopenhagen ist gemütlich, es ist freundlich und beim Sightseeing verfällt man automatisch in dänische Gelassenheit - es wird eher zum entspannten Spaziergang als zum Reisenführer-Checklisten abklappern.

Meine Lieblingssehenswürdigkeiten habe ich euch hier mal herausgepickt.

By the sea: Hafenpromenade und Nyhavn
Die kleine Meerjungfrau musste ich mir natürlich unbedingt ankucken. Allerdings ist sie eben vor allem das: klein. Dagegen war Nyhavn, das zweite berühmte Kopenhagener Fotomotiv, ziemlich genau so, wie ich's mir vorgestellt habe - gemütlich, romantisch, hübsch und hyggelig. Also sehr Dänisch.


Schlösser und Shopping passen wirklich gut zusammen.
Die Einkaufsstraße Strøget konnte ich natürlich nicht außen vor lassen - da auf über einem Kilometer Shoppingmeile kann man sich da wirklich müde kaufen! Außerdem hab ich mich in die Straßenmusikanten verliebt, die man einfach an jeder Ecke hören kann und die es wirklich, wirklich drauf haben.
Nachdem ich schon mal in der Innenstadt war, hab ich auch gleich noch eine kleine Schlösser-Runde mit eingebaut. Amalienborg (wo die Königin wohnt), Christiansborg (wo keiner wohnt) und die königliche Bibliothek sind nämlich quasi direkt ums Eck.
Kopenhagens größter Einkaufsstraße kann man sich totmüde und erschöpft shoppen - der einfach nur den Straßenmusikanten zuhören, wenn man knapp bei Kasse ist.

Ausblick und Einblick.
Auf den runden Turm, Rundetårn,  hab ich mich auch gewagt, allerdings nur mit sehr, sehr viel Überzeugungsarbeit - ich kann ja nicht mal eine Glühbirne auswechseln, ohne sehr misstrauisch nach unten zu kucken. Allerdings ist die Aussicht wirklich ein Traum - wenn man es die treppenlose Rampe im Turm erstmal hochgeschafft hat...!
Aber ich wollte noch mehr Abenteuer. Mehr Action. Also auf nach Christiania. Kopenhagens Freistadt. Andere sagen dazu lieber Drogenumschlagsplatz, weil man den Joint auf der Straße kaufen kann wie auf dem Weihnachtsmarkt die gebrannten Mandeln. Aber vor allem ist Christiania bunt: Graffiti und Street Art everwhere (Dealer sei dank darf man aber fast nirgendwo den Foto zücken..grrr)! Und dann die kleinen, schnuckligen, (grasduftgeschwängerten,) Cafés... ich kann mir ein bisschen vor wie Alice im Wunderland - ganz ohne den Konsum illegaler Substanzen.
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Donnerstag, 26. Dezember 2013

[Copenhagen's most wanted] Amagerstrand

Was gibt es Schöneres, als am Meer zu sein? 

Das beständige, beruhigende Rauschen der Wellen, der weiche Sand, der unter den Füßen knirscht und die salzige, frische Luft, die die Lebensgeister weckt und den Kopf freipustet...

... zumindest für mich gilt: Wenn ich am Meer bin, dann ist alles nur noch halb so schlimm. Und Erich Fried sieht das scheinbar genauso, deswegen gibt's für euch heute ein paar Fotos von Amagerstrand und passend dazu ein bisschen Poesie.


Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren
und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen
Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer




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Dienstag, 17. Dezember 2013

Copenhagen Style Diary

Der Forecast für Dezember ist eisig. Minusgrade und Schnee. Genau das, was man sich wünscht: Weiße Weihnachten.

Doch wie kann man sie nicht nur weiß, sondern auch stylisch verbringen? Gerade in Skandinavien wollen sich die langbeinigen Ladies vom Winter nicht ihre great looks verderben lassen.
Und so ist der Streetstyle in Kopenhagen diesen Dezember vor allem von funktionell-warmer und zugleich stilsicher präsentierter Kleidung geprägt. Gerne dürfen derbe Boots und Beanies mit mädchenhaften Strumpfhosen und Röcken kombiniert werden oder einfach nur der lässigen Skinny Jeans.

Natürlich dürfen ein warmer Parka, bevorzug in Olive oder aber zur Abwechslung auch mal in Navy und die neuesten Head Phones in Knallfarben nicht fehlen, um einem grauen tristen Tag mit etwas Farbe ein Schnippchen zu schlagen.
Die Handtasche gepackt geht es so gut gerüstet los zum Shopping Trip in die Indre By, die Inner City.

Und mir gefällt's!


EN  It's going to be a cold December says the weather forecast. So how can you spend white Christmas not only white but also stylish?
The scandinavian girl keep their great looks also during winter - Copenhagen Streetstyle is warm but hip. They are wearing Timberland boots and beanies combined with girlish skirts or skinny jeans.
And of course a warm parka and the newest beats by Dr. Dre to colour a greyish winter day!
Styled like this, Christmas Shopping in the Indre , the inner city, is fun! 



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Montag, 2. Dezember 2013

[Copenhagen's most wanted] Nørrebro

Ich bin zurück - werft den Arm hoch und gebt mir ein Hallo!


Ich weiß, ich weiß, auf dem Blog soll sich einiges ändern, aber eins wollte ich euch nicht vorenthalten: meine Entdeckungsreise durch Kopenhagen!

Heute steht auf dem Plan: Nørrebro! Angeblich der Kiez, der Prenzlauer Berg, das Schwabing von Kopenhagen - kurz gesagt, das Szeneviertel.
Und es ist genau so, wie es sich für ein Szeneviertel gehört: hipsterfreundlich, ein bisschen shabby, ein bisschen messy und mit jeder Menge Swag und Lässigkeit. Mal lässige Poser und Graffiti, mal Pariser Flair und Glamour Girls - und dabei immer garantiert Kopenhagen.


Bild von Google Street View

Dronning Louises Bro - die Brücke verbindet die beiden Stadteile Nørrebro und København K miteinander. Klingt nicht besonders spannend, ist aber durchaus einen Blick wert. Der Blick erinnert einen an die Pont Neuf in Paris, an Baguette und Käse - aber keine Sorge, bei Zimtschnecken und Hot Dogs zur Verköstigung kommt keine Frankreich-Sehnsucht auf!

Assistens Kirkegaard - der Name Kirkegaard verspricht's ja schon: Besinnung, Ruhe, Philosophieren, in sich gehen. Kann man prima, auf dem wohl schönsten Friedhof, den ich jemals besucht hab. Ganz ehrlich, hier lässt es sich tot ganz gut aushalten. Und lebend natürlich auch, wobei die Kopenhagener ganz ungeniert Hunde, Kinder und ihre wohltrainierten Läuferbeine durch die Pappelallee der letzten Ruhestätte von Kirkegaard und Hans Christian Andersen jagen. Wenn man sich von der Morbidität nicht abschrecken lässt, dann kann man hier aber einen wirklich tollen Spaziergang und ein paar ruhige Minuten verbringen.

the Coffee Collective - wenn ich sage, dass der Kaffee hier der Beste der ganzen Stadt ist, dann ist das so. Nehmt das einfach als gegeben hin, als Tatsache, als unabänderliche Wahrheit. Und gönnt euch einen überteuerten Cappuccino. Tut euch den Gefallen und seid mir einfach auf ewig für diesen Geschmacksknopsenorgasmus dankbar.

Stefansgade - ist die Straße, für alle, die vom Hipster-Flair gar nicht genug kriegen können. Mehrere Cafés, Pizzerien und kleine Geschäfte, um sich den Bauch vollzuschlagen und dann von Second-Hand-Laden zu Second-Hand-Laden zu rollen. Oder einfach nur, um durchzuschlendern, Graffitikunstwerke unter gusseisernern Balkons zu bewundern und selbstgebrachte Zimtschnecken zu futtern (perfekt in Kombination mit einem Kaffee vom Coffee Collective, ist getestet!)





Halifax Burger - Burger mal anders. Eine Baustein-Karte und ein Abendessen zum selbst zusammen stellen. Vollkorn oder Weizen? Fleischlos oder lieber extra viel? Italien Burger mit getrockneter Tomate, Mozzarella und Basilikum oder doch lieber exotisch mit Koriander und Soyasoße? Hier ist alle möglich! Natürlich geht's auch ganz klassisch, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Die Preise liegen bei um die 220 DKK pro Burger, also durchaus noch im bezahlbaren Rahmen und das Restaurant ist klein, aber gemütlich.  Pop Art an den Wänden und amerikanische Burgerkunst auf dem Teller.

Irma the Chicken - ja, auch nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich noch mal zur Brücke zurücktrauen. Und wird dort auf Irma stoßen (Werbung für eine bekannte Supermarktkette), ein riesenhaftes Leuchtstoffröhren-Huhn, das damit beschäftigt ist, die ganze Nacht lang Eier zu legen. Hey, wer braucht da schon den Time Square!

The Oak Room
- etwas andere Cocktails. Wilde Kreationen, die man so nicht unbedingt ausprobieren würde und eine typische Baratmosphäre. Gegen halb 12 wird es voll, wenn die Kopenhagener Hipster aus ihren Löchern gekrochen kommen, um sich fürs Wochenende warmzulaufen, doch wer schon gegen 10 kommt, bekommt noch einen guten Platz in einer gemütlichen Ecke. Nicht so laut, dass man nicht sprechen könnte, mit einer gemütlichen Raucherterrasse draußen.Wer sparen will, ist mit dem Wochencocktail, der mit um die 60 DKK fast noch ein Schnäppchen ist, gut bedient. Wenn dann der Geldbeutel lockerer sitzt, kann man sich auch durch die ganzen klanghaften Namen der Cocktailkarte trinken.



Das war's erstmal über meinem liebsten Stadtteil.

Vi ses,
Kathi

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Montag, 4. November 2013

My week in a couple of words - week 42

Yay, ich lebe noch!

Ich war auch von dänischen Straßenverkäufern nicht um die Ecke zu bringen - die fränkische Widerstandsfähigkeit hat sich wohl bewährt und ich bin aus meinen wirren Fieberträumen von grünen Kobolden und Meerjungfrauen erwacht.

Jetzt will ich euch natürlich die schöneren Ecken von Kopenhagen nicht vorenthalten. Ich habe nämlich die Woche mit sehr klassischem Sightseeing verbracht.
Soll heißen: Meditation vor einer etwas mickrigen Meerjungfrau, Beobachtung der Bärenfellmützen-Träger vor dem königlichen Palast, nice gechillt am Nyhavn und modisch begeistert im Magasin du Nord. Zum Beispiel. And much more... aber da ich nicht so der fotoschießende Freak sein und mich überall sofort als Touri outen wollte, gibt's leider nicht ganz so viele Bilder wie ihr vielleicht gehofft habt.

Tschuldigung, ich will mich ja hier einleben - nicht als Paria der Touristen-Klasse abgestempelt werden. By the way, manchmal muss man sich doch wie ein Tourist benehmen, nämlich in der Einkaufsstraße, Strøget und ihrer näheren Umgebung - da krieg ich nämlich Freudentränen der Shopping-Lust in die Augen.

Falls ihr Lust drauf habt, dann lass ich euch gern an meine wertvollen Insider-Tipps teilhaben, falls ihr jemals einen Trip in den schönen Norden wagen solltet - vielleicht mach ich es auch, einfach nur weil ich drauf Lust hab. Ha.

Aber jetzt erstmal Arielle - Kultur geht vor.




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Sonntag, 27. Oktober 2013

My week in a couple of words - week 41

Es ist Sonntagabend und mein Einlebungs-Prozess ist noch nicht abgeschlossen, der Ladebalken bewegt sich aber immerhin stetig vorwärts. Nur mein Tatort fehlt mir. Aber hey, so viel Spießer darf sein!
Und während ich mal die Weiten des World Wide Web nach einer wundervollen Website durchkämme, die mir meine Sonntags-Serien nicht vorenthält, überlasse ich euch hiermit eurem Schicksal - und meinen Facts der Woche:


Facts of week 41

Wegfliegen ist einfach. Ankommen viel schwieriger.
To get on a plane is easy. To really go down well with your destination is much more complicated.

Wenn man Hunger hat, zahlt man die verdammten 8 Euro für einen Bagel.
If you're really hungey, you just pay the 8 Euros for the Bagel.

Am besten gegen Heimweh helfen definitiv die Lieder aus meiner Kindheit.
The best cure for being homesick are the old songs from your childhoof. 

Skype ist eine der genialsten Erfindungen seit Jahren.
Skype is one of the best inventions ever!

ein Brot mir salziger Butter schmeckt einfach besser als ein Brot mit Butter und Salz obendrauf. Ist so. Keine Ahnung warum.
A bread with salted butter tastes better than a bread with butter and salt. Don't know why.

Großes Plus an die Kopenhagener Ladys und Gentleman: Ja, U-Bahn fahren und Einkaufen gehen macht tatsächlich ein bisschen mehr Spaß, wenn man vom Gegenüber mal ein Lächeln geschenkt bekommt.
 It's  really nice that people smile at you at the Copenhagen Subway or in the stores.





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Donnerstag, 24. Oktober 2013

Copenhagen Calling [Part II]

Yay, I'm back, Kinners.

Musste mich dringend erst mal akklimatisieren in Skandinavien (und nein, auf den Straßen wimmelt es tragischerweise nicht von Horden stattlich blauäugiger Fredrik-Ljungberg-Klone. Traurig aber wahr. Keine Erlösung für meine von der Laptoparbeit tränenden Augen).
Die Euphorie und die Panik sind inzwischen gleichermaßen abgeklungen. Ja, es hat sich ja schon fast sowas wie eine Art Routine in meinen Morgen geschlichen. 
Mein Zimmerchen ist klasse, meine Vermieterin extrem gechillt (und ihre kleine Tocher hat Angst vor mir, aber das tut ja nichst zur Sache).


Noch bin ich zwar etwas lost in translation aber ich kann alle Zweifler unter euch beruhigen:
Der erste Schritt wirkt von außen betrachtet immer wesentlich größer und spektakulärer, als wenn man ihn dann wirklich tut.
Der erste Schritt auf dem Weg zu einer neuen Arbeitsstelle in einer fremden Stadt, gut, der kann einem vielleicht Schweißausbrüche abverlangen aber alles in allem bin ich doch recht happy hier (vor allem, weil ungefähr eine Trilliarde Take-Aways direkt bei mir um die Ecke sind. YAY, das Abendessen ist gerettet!).

Was sich als etwas schwieriger erwiesen hat, ist die Mobilität - in den virtuellen weiten des Netzes wie auch die reale. ("You can buy your ticket at Nørrebro!" - "Oh, you can't buy your ticket here, you have to got to the main station!") doch eben dieser werde ich am Wochenende auf die Sprünge helfen.
Wie auch meinen Dänischkenntnissen, die ich zur allgemeinen Belustigung meiner Kollegen jedes Tag am Mittagstisch präsentieren soll.


Also lass ich euch mit einer kläglichen Ausbeute an Fotos (sorry, entweder es ist hier dunkel oder es regnet. Nicht sehr fotogen die Stadt. Pfui!) für heute Abend alleine und verabschiede mich in Richtung meiner Wochenendplanung.

Vi ses (und ja, das war Dänisch)

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Sonntag, 20. Oktober 2013

Kurze Zwischenmeldung.

Nur eine kurze Zwischenmeldung an alle, die (bekannteweise oder unbekannterweise) meine Reiseroute verfolgt haben (ich will ja hier nicht von Stalking sprechen):

Meine Wollsocken und ich sind gut angekommen in Dänemark! Dummerweise ist es hier doch nicht ganz so nördlich-kalt wie ich dachte.
Also Wollsocken in den Schrank und in Sneakers die neue Nachbarschaft ausgecheckt. Frederiksberg rockt, würde ich sagen. Vor allem, was das Essen angeht. Und die eigentlich recht hübschen Männer, die aber kein thumps up für ihre augenscheinliche Jogginghosen-Liebe kriegen.

Stellt's euch etwas grauer vor.
Google Maps hat sich fürs StreetView-Stalking mal wieder den schönsten Tag ausgesucht.

Allerdings bin ich bei Einbruch der Dunkelheit schnell wieder in die neuen vier Wände geflüchtet - mit meinem Orientierungssinn (der ist ungefähr so gut wie der von einem Stein) wäre ich nämlich sonst nur noch von Wikingern entführt worden - vermutlich in das geheime Jogging-Hosen-Verkaufslager.

Glücklicherweise genieße ich stattdessen erstmal meinen 7-Euro-Käse mit ein paar netten Träubchen und gebe mir deutsches Fersehen auf dem Laptop, um mich von dem strapaziösen Flug zu erholen.

Was zum Kucken gibt's demnächst aber auch, versprochen!
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Donnerstag, 22. August 2013

[Copenhagen Calling Part I] Wenn einer eine Reise tut...

...gibt es jede Menge Dinge, an die er denken muss. Checklisten sind gerade für vergessliche Menschen wie mich deswegen ein unerlässsliches Instrumentarium, um nicht am Ankunftsort zu stehen und erschrocken die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen, weil irgendetwas wichtiges zu Hause geblieben ist.


Aber wie packt man bitteschön für eine Reise, die länger dauert als Platz im Koffer vorhanden ist? Sprich alles, was über einen 14-tägigen Pauschalurlaub in Ägypten hinausgeht?
Sei es ein Praktikum oder ein Auslandssemester - was nehme ich nur mit in meinem auf 20 Kilo beschränkten Gepäck?
Ein paar Fragen vorab erleichtern schon mal die Vorauswahl.


1. Wie wird das Wetter sein?
Für einen längeren Aufenthalt in Spanien wird man definitiv anders packen als für einen in Schweden. Erkundigt euch vorher wie das Wetter wird und auch, ob es häufig regnet oder schneit, das erspart euch dort eine Menge Ärger, nasse Füße oder laufende Nasen.


2. Gibt es kulturelle Dresscodes?
Jeder, der schon einmal in einem muslimischen Land Urlaub gemacht hat, weiß wovon ich spreche.  Auch hier lohnt es sich, vorher ein paar Infos zu sammeln, um sich am Ziel nicht zu blamieren oder womöglich sogar die Leute vor den Kopf zu stoßen. Dies gilt natürlich vor allem in religiöser Hinsicht, falls ihr ein Auslandssemester macht, erkundigt euch aber auch, ob es an den Unis Kleidungsvorschriften gibt.
 

3. Was werde ich dort machen?
Ein Erasmus-Auslandssemester mit jeder Menge Parties und neuer cooler Leute oder doch ein Praktikum in einem Konzern? Elefantenreiten in Indonesien oder Recherchearbeit für die New York Times? Alles erfordert unterschiedliche Kleidung. Achtet darauf, in erster Linien eurer Aufgabe angemessene Kleidung mitzunehmen, damit ihr nicht in Jeansshorts beim Geschäftsessen erscheinen müsst.


4. Womit fühle ich mich wohl?
Es bringt ja doch nichts, diese neuen schicken Schuhe einzpacken, obwohl sie drücken oder dieses hippe Top, das doch einen etwas gewagten Ausschnitt hat. Nehmt Sachen mit, die ihr gerne anzieht und gut kombinieren könnt. Alles andere wäre verschwendeter Platz im Koffer.
Und noch etwas: Falls ihr - wie ich - auf eurer Shampoo-Marke besteht oder zum Einschlafen einfach ein Rippchen Milka-Schokolade verdrücken müsst, dann nehmt einen kleinen Vorrat mit, um auch am Zielort euren kleinen Neurosen noch nachgeben zu können.


Hat euch dieser kleine erste Überblick gefallen?
Wollt ihr noch Do's und Dont's fürs Packen lesen und was unbedingt in den Koffer muss? 

 

 

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