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Donnerstag, 9. Juli 2015

[Süchtig nach] Garten Party Inspiration

Der Juli ist nicht nur der Monat meiner offiziellen Verabschiedung aus dem Studentenleben (klick), sondern auch der Monat der Geburtstage und Parties. Und wie alle Leute mag ich ja Parties – solange ich nicht der Gastgeber bin. Das war nämlich in meinen Augen bisher vor allem stressig und nervig und mit jeder Menge Aufwand verbunden. Bis – zur Entdeckung des Plastikgeschirrs. Na ja fast… und bis zur Entdeckung wie viele süße Deko-Ideen im Internet so rumschwirren. Jetzt will ich unbedingt selbst ne Party schmeißen. Die wird zwar etwas exklusiv, weil auf meinen Balkon nicht recht viel mehr als vier Leute passen, aber dafür dann halt einfach öfter abgehalten.

Gartenparty_Einladung_DIY-Ideen

Ganz vornweg natürlich: keine Party ohne Einladungskarte
Bin ja so ein alter Schreiberling und bekomm auch selbst immer gerne Post. Wenn man keine Zeit hat, in mühevollster Kleinstarbeit eine Karte zu designen und auszuschneiden und zu kleben, bietet Cewe eine supertolle Möglichkeit, seine eigene Einladungskarte zu designen und drucken zu lassen. Rein schreiben darf man dann aber wieder selbst.

 Den Begrüßungsdrink steuert Nadine von Dreierlei Liebelei bei. Ihr Cocktail-Tee mit Maracuja (und Sekt) klingt nämlich ziemlich lecker und ziemlich sommerlich und ziemlich exotisch

 Für die Gläser gefällt mir die Idee der „Baströckchen“ als Dekoration besonders gut. Das bringt nämlich irgendwie ein richtiges Südseefeeling an den Tisch – und wer wäre jetzt nicht gerne am Strand (gefunden auf Lecker.de

Völlig egal, wie heiß es ist – auf einer richtigen Gartenparty wird der Grill angeschmissen. Sonst ist es in meinen Augen keine Gartenparty. Und weil Fleisch alleine dann doch ein bisschen trocken wird, gibt’s leckeren Nudelsalat dazu und Guacamole (seit Kapstadt bin ich nämlich hochgradig süchtig nach Avocados…) 

Alle sind eingeladen, satt und zufrieden. Fehlt ja nur noch die Deko. In den Cocktail kommen die mir auf keinen Fall, an der Tür als Kranz machen sich die Schirmchen aber wirklich als tolle Partydeko. Und die kleinen Pompoms aus Platzdeckchen eignen sich definitiv um eine Gegenveranstaltung zu sämtlichen Junggesellenabschieden dieser Stadt abzuhalten.

 Und – hab ich euch Lust auf eine Gartenparty gemacht? 
Und gefallen euch meine Ideen? :)



EN
July is definitely a month for barbecues and garden parties. And I like parties. A lot. As long as I am not hosting them. Preparing all the stuff, buying decorations, getting food - and cleaning up afterwards... too much of an effort.
However, just lately I discovered how many nice DIY ideas can be found on pinterest and instagram. And now I am feeling like throwing a summer party myself! It will be quite a VIP kind of thing as my balcony only holds five or six people - but hey, that gives me the possibilities to just throw a lot of parties during the coming months! Doesn't that sound awesome?

So what do you need for the perfect party?

Well, first of all there's the invitation! I like handwritten letters a lot so I would just write my own invitation. And because designing and doing it yourself just takes up too much time I design them online at Cewe.

Nadine from Dreierlei Liebelei gave me the welcome drink inspiration: A cocktail tea with maracuja and sparkling wine. Doesn't that sound delicious and exotic?

Decorating glasses is pretty easy as well: just dress them in some grass skirts and get the Aloha feeling (see on Lecker.de).

A summer party is no summer party without a barbecue, that's for sure! But apart from steaks you also need something else to fill you up. How about some italian noodle salad and guacamole

And then, last but not least: The decoration! I don't like them in my cocktail, but they look pretty nice as door wreath: cocktail umbrellas. Also these pompoms made out of little paper place mats look pretty nice. 

What do you think? Do you like my ideas?
And are you going to throw a summer party yourself this year?

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Mittwoch, 10. Juni 2015

[Süchtig nach] Beach Essentials

Was mein aktueller perfekter Sommer-Song ist, werde ich euch nächste Woche verraten. Nur einen kleinen Tipp kann ich euch ja schon mal geben – er hat mit Sonne und Strand zu tun.
Irgendwie ja auch logisch, wenn man an den Sommer denkt…  der hier in Deutschland ja leider wohl wieder ne Verschnaufpause einlegt. Während dieser Zeit versuche ich also, meine südafrikanische Bräune ein bisschen zu konservieren und da ich in den letzten Wochen am Strand ja genug Zeit hatte, meine absoluten Beach Essentials ausfindig zu machen, will ich euch die nicht vorenthalten.
Irgendwann wird’s auch hier Sommer werden (hoff ich…) 


Der perfekte Bikini.
Während ich eine absolute gelangweilte Unterwäsche-Einkäuferin bin (die sieht doch eh keiner – und wenn, dann schaut er gar nicht so genau hin…oder??) gehe ich umso begeisterter Bademode shoppen. Schon seit Jahren bin ich dabei einer Marke treu, deren Bikinis nicht ausleiern, nicht verwaschen und garantiert nicht im falschen Moment mehr offenbaren, als man will, sondern sitzen, wie angegossen. Außerdem gibt es jedes Jahr außergewöhnliche neue Farben und Muster, die man bestimmt nicht an jedem Käsekörper erblicken wird, der sich neben einem auf dem Badetuch wälzt. Auch mein neues Modell ist deswegen wieder von Esprit.

Der perfekte Sonnenhut.
Mindestens genauso wichtig wie der perfekte Bikini ist der perfekte Hut, ohne den kann man nämlich kein perfekter Hipster sein. Und weil ich ein bisschen Urlaubsfeeling noch mit nach Hause nehmen will und in Kapstadt alle coole Hipster sind, trag ich ab jetzt auch Hut am Strand. Oder am See. Oder überall. 

Der perfekte Sommerduft. 
 Wo wir schon beim Urlaubsfeeling sind, will ich euch meinen liebsten Sommerduft nicht vorenthalten, der mich wie die Bikinis von Esprit schon einige Jahre begleitet. Monoi de Tahiti von Yves Rocher duftet unvergleichlich nach Sonne, Strand und Meer und macht gute Laune. 

Der perfekte Sonnenschutz.
Ach ja, die gute Sonne und ich: Früher waren wir nicht nur beste Freundin, ich hab mir auch über Banalitäten wie Hautkrebs und – oh no – Falten nicht besonders viele Gedanken gemacht und fröhlich rote Schultern und Sommersprossen auf meiner Nase heran gezüchtet. Inzwischen liegen die Dinge ein bisschen anders und auch, wenn ich noch meine Probleme damit hab, mir selbst den Rücken einzucremen (wie machen das andere Singles? Möchte jemand was dazu sagen?) greife ich inzwischen doch lieber auf ein bisschen extra Schutz zurück, wie zum Beispiel den von PizBuin, der noch ein bisschen nachbräunend wirkt.

Die perfekte Sommerlektüre.
Ohne Buch fahr ich genauso wenig zum Strand wie ohne Bikini. So einfach ist das. Und die perfekte Sommerlektüre für alle, die wasserscheu sind wie ich und lieber einfach nur entspannt Vitamin D auftanken, hab ich auch den idealen Lesestoff gefunden. Völlig egal, ob man Urlaub auf Balkonien oder am Meer macht, Eat, Pray,Love von Elizabeth Gilbert wird für Urlaubsfeeling sorgen und ist mindestens genauso gut wie der Film!


Was sind eure Must Haves für den Strand? Oder den See.
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Mittwoch, 15. April 2015

Life Lessons aus 25 Lebensjahren.

Meine Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, es ist soweit: Ich bin jetzt offiziell Richtung 30 unterwegs (ab 5 wird aufgerundet) und deswegen natürlich mit einem Viertel Jahrhundert auf dem Buckel jetzt auch sehr lebenserfahren und weise (nicht).

Reif und erwachsen, wie ich jetzt bin, poste ich direkt mal Partybilder.

Da ich euch natürlich meine neugewonnene und in 25 Jahren mühsam angesammelte und durch unzählige Tritte ins Fettnäpfchen und Hundescheiße erworbenen Erfahrungen nicht vorenthalten möchte, hab ich mich im Dunkel der Nacht hingesetzt und darüber gegrübelt, was ich seit dem Abi an guten und schlechten Erfahrungen gemacht habe. Welche, an denen ich gewachsen bin oder die man definitiv nicht noch mal machen muss. Ich bin defintiv kein Kompass ohne Norden mehr, ich hab mich selber geerdet und auch wenn die Nadel manchmal noch spinnt, weiß ich doch jetzt meistens, wo ich hin will. Komisch, gell? Man wird halt doch erwachsen....

Und deswegen kommt sie hier, meine ultimative Liste an Lebensweisheiten aus den 20ern:

1. Man sieht sich immer zweimal im Leben. Echt so. Und manchmal ist zweimal schon einmal zu viel.

2.  Ohne Einkaufszettel einzukaufen, ist richtig kacke.

3. Mama hat meistens Recht.

4. Ehrlichkeit siegt nicht immer. Manchmal ist es besser, einfach die Klappe zu halten und Käsekuchen und futtern.

5. Geld, das man fürs Reisen ausgibt, ist niemals rausgeschmissenes Geld.

6. Je älter man wird, desto schlimmer wird der Kater. Und Alkohol zu mischen macht den Schlimmsten.

7. Wenn man mit jemandem zusammenzieht, sollte man vor der Trennung Namensschilder auf alles machen, was einem gehört. Oder vor dem anderen da sein, um seinen Krempel aus der Wohnung zu räumen.

8. Und wo wir schon bei Trennungen sind: Die werden beschissener und schmerzhafter, je älter man wird. Aber man überlebt sie alle, irgendwie.

9. Es kommt so, wie es muss, ist ne faule Ausrede für alle, die ihren Arsch für ihre Träume nicht hoch kriegen.

10. 7 Stunden Schlaf ist auf einmal keine gesundheitliche Empfehlung mehr, sondern Notwendigkeit.

11. Freundschaften werden ehrlicher. Und brauchen mehr Pflege. Aber wer jetzt noch da ist, nach Abi, Uni und erstem Job, der bleibt vermutlich.

12. So "richtig erwachsen" fühlt man sich einfach nicht. Man bleibt einfach mal selbst, nur in selbstständiger vielleicht.

13. Der Stoffwechsel macht definitiv nicht mehr straflos mit, wenn man eine ganze Schachtel Schoko Cookies verdrückt.

14. Klassiker aus der Schulzeit nochmal zu lesen, kann echt spannend sein. Und Ausstellungen und Galerien auch.

15. Es wird immer Menschen geben, mit denen man nicht klar kommt. Das ist okay. Man muss nicht mehr jedem gefallen.

16. An Sonntage das Haus zu verlassen, ist rein optional.

17. Man muss seinen eigenen Weg gehen. Und für diese eigenen Entscheidungen muss man sich nicht rechtfertigen, egal, ob sie gesellschaftlich kompatibel sind.

Und zu guter Letzt:

18. Die Quarter Life Crisis ist nicht nur eine moderne Erfindung, es gibt sie wirklich.


Geht's euch genauso wie mir beim ein oder anderen Punkt? Oder denkt ihr euch You know nothing, Jon Snow. dass ich die ultimative Lebensweisheit noch vergessen habe? Dann haut in die Tasten und ergänzt noch was!

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Sonntag, 29. März 2015

[Das Wort zum Sonntag] There is always something to be thankful for.

Eigentlich wollte ich euch heute einen ganz anderen Sonntagsbeitrag präsentieren.
Aber da ich wie alle diese Woche viel gegrübelt, fassungslos den Kopf geschüttelt und mitgefühlt habe, möchte ich heute ein andres Thema mit euch anschneiden.
 Nein, ich will nicht den hundersten Post über Mitgefühl, über Empathie, über schlimme Dinge, nur um auch meinen Senf dazu zu geben - obwohl ich doch lieber schweigen und an andere denken sollte. Es geht hier nicht um mich, denn ich habe das unglaubliche Glück, nicht direkt betroffen zu sein.

Doch eine Sache, die kann ich auch für mich selbst tun: Ich kann Dankbarkeit empfinden. Angela von the3rdvoice hat heute in ihrem Sonntagsbeitrag schon darüber geschrieben, was für ein verdammtes Glück wir haben und wie dankbar wir für unser Leben sein sollten.

Und genau das bin ich grade.

Dankbar für eine wundervolle Abschiedsparty, die ich am Freitag erleben durfte mit allen Menschen die ich liebe.

Dankbar dafür, dass ich meinem Traum vom Schreiben in der letzten Woche ein ganzes Stück näher gekommen bin.

Dankbar, dass ich mir den Luxus erlauben kann, Dinge einfach auszusortieren und weg zu schmeißen, weil ich sie nicht wirklich brauche oder um mir stattdessen neue zu kaufen.

Dankbar, dass ich am Dienstag einfach so in ein Flugzeug steige und einer tollen Zeit entgegen fliege.

Dankbar, dass ich gesund bin und gut gelaunt die meiste Zeit und dass mein einziges Gebrechen das ist, dass ich ohne Brille blind bin, wie ein Maulwurf.

Ich bin dankbar, dass ich zwei gesunde Geschwister habe und dass meine Eltern noch immer halbwegs wohlauf sind. Dafür, dass sie mich oft ungefragt unterstützen.

Ich bin sogar dankbar dafür, dass heute ein Regentag ist, der mir Zeit gibt, meinen Koffer zu packen, Dinge zu organisieren oder einfach nur dazu sitzen und zu lesen. Um nachher das Fenster aufzureißen und den Duft nach Frühling einzuatmen.

Doch vor allem bin ich dankbar, dass ich all das Erleben darf, Fühlen darf und dass ich diese Woche nicht verlieren und trauern musste.

Quelle:DaWanda
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Mittwoch, 25. März 2015

Aus dem Leben eines Lockenkopfs

Man will immer das haben, was man nicht hat.
Ballerinas, wenn man grade High Heels trägt.
Urlaub, wenn die Firma gerade Urlaubssperre hat.
Ein Eis, wenn der Supermarkt schon zu hat.
Oder eben schönes, langes glattes Haar, wenn sich auf dem eigenen Kopf ein wildes Vogelnest türmt.

Und es gibt ein paar Dinge, die kann man eben nur verstehen, wenn man mit einem Wuschelkopf gestraft gesegnet wurde.


1. Ohne Haargummi das Haus verlassen kommt optischem Suizid gleich. Wann meine Haare beschließen, auszurasten und in alle Richtungen zu explodieren? Ich weiß es nicht...
 
2. Schon mal einen Pony gehabt? Und Locken? Genau. Es ist ein Albtraum.

3. Als der Friseur meines Vertrauens die Stadt verlassen hat, war ich kurz versucht, ihm zu folgen.

4. Ein Leben ohne Argan-Öl und Tangle Teezer ist schlicht nicht mehr möglich. Davor lag mein Haarbürsten-Verbrauch bei etwas 5 pro Jahr.

5. Haare glätten? Mach ich nur, nachdem ich davor die Wetter App ausgiebig gecheckt hab. Kein Regen und Luftfeuchtigkeit unter 10 % für die nächsten 5 Tage sind ein guter Ansatzpunkt.

6. "Deine Haare sind so....voluminös." Danke auch. Und dein Schienbein...lädt so zum dagegen treten ein.

7. Wie oft ich meine Haare wasche? Dieses Geheimnis nehm ich mit ins Grab. Ihr würdet es einfach nicht verstehen...

8. Ich benutze zu keinem Zeitpunkt weniger als drei bis fünf Haarprodukte. Gleichzeitig. Die Hälfte davon kostet ungefähr so viel wie meine halbe Monatsmiete. Eins davon darf nur bei offenem Fenster verwendet werden und muss von Kindern und Tieren fern gehalten werden.

9. Doch immerhin bekomme ich von Männern oft das Kompliment, wie gut meine Haare duften würden.

10. Manchmal tauchen auch nach dem Haarewaschen, Kämmen oder Schlafen Haarnadeln auf, die ich schon verloren geglaubt habe - in meinen Haaren.

11. Zweimal die gleiche Frisur zu machen ist schlicht unmöglich. Jeder Tag ist wie Russisch Roulette. Und manchmal verliert man dicke.

12. "Wow, sind das Naturlocken?" Nein, ich stehe jeden Morgen um 5 Uhr auf, drehe mir Lockenwickler rein und setze mich für eine Stunde ins Hammam für den Original Begossener Pudel Look. Das ist harte Arbeit.

13. FRIZZ!!!! Wer auch immer dieses Wort erfunden hat, sollte auch was dagegen erfinden. Sofort. Und a propos Frizz - ein Spritzer kaltes Wasser kann die Frisur retten. Ein kleiner Regenschauer... sprechen wir nicht darüber.

14. Spurlos zu verschwinden, ist schlicht nicht möglich. Überhaupt ist es nicht möglich, keine Spuren zu hinterlassen. Fragt meine alte Mitbewohnerin. Sie wird euch bestätigen, dass es bei meinem Haarverlust ein Wunder ist, dass ich noch keine Glatze habe.



... und trotzdem würde ich inzwischen mit keinem anderen Schopf tauschen.


Wie steht's mit euch? Lockig oder Glatt? 
Und kommt euch der eine oder andere Gedanke vage bekannt vor? 
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Sonntag, 22. März 2015

[Das Wort zum Sonntag] Der neue Minimalismus.

Ich sitze an meinem Schreibtisch, der bis auf ein paar Post-Its und eine Ikea-Dose mit Stiften und einer Schere leer ist. Die Expedit-Regale hinter mir, normalerweise bestückt mit Büchern und Schuhen - meinen zwei Suchtobjekten - übrigens auch. Meine Wohnung sieht ein bisschen aus, wie die Zelle eines Franziskaner-Klosters so ganz ohne meinen persönlichen Schnickschack und jungfräulich sauber und leer für die Zwischenmieterin, die nächste Woche ankommt. Und überraschenderweise gefällt's mir sogar irgendwie.

Vielleicht bin ich nur angestreckt vom obligatorischen Frühjahrsputz-Feeling.  Vielleicht gefällt mir meine Wohnung nur so gut, weil sie im normalen Alltag selten so sauber und abgestaubt ist, wie gerade eben. Vielleicht mag ich auch einfach die Vorfreude, meinen Schrank, jetzt wo er ausgemistet ist, mit tollen neuen Teilen füllen zu können.  So oder so: Minimalimus scheint gar keine so üble Idee zu sein.
Und ich spreche hier nicht nur vom dänischen Design, sondern auch davon, dass wir uns alles jederzeit gönnen können und wollen - manchmal, ohne wirklich mit Bedacht darüber nachzudenken, ob wir es wirklich brauchen oder überhaupt wirklich haben wollen. Grade wenn man in der Bloggerwelt oder im normalen Leben dazu gehören will, gibt es Dinge, die man glaubt zu brauchen - ohne sie überhaupt wirklich zu wollen.

Und um mein Leben noch ein bisschen mehr zu entrümpeln, werde ich mich ein bisschen an der 30-Tage-Minimalism-Challenge von Into Mind orientieren und zwar keine dreißig Dinge mehr erledigen, bevor mein Flug nach Afrika geht, aber zumindest diese 5:


1. Benachrichtigungen abstellen.
Denn wer kennt's nicht? Das Handy klingelt, vibriert oder gibt sonst ein Lebenszeichen von sich und egal was man gerade tut, man greift zum Gerät, um die Neuigkeiten noch warm zu genießen. Schuldig im Sinne der Anklage! Facebook und einige Whatsapp-Gruppen wird ab jetzt das Schweigegelübde auferlegt.

2. Der Unsubsribe-Button
Seid ihr auch bei so und so vielen Newslettern angemeldet, weil die erstmalige Anmeldung 20 % garantiert hat, freien Versand oder ein hübsches Geschenk? Dann geht's euch wir mir. Und weil ich bei der Hälfte dieser Online-Shops nie wieder bestellt habe und die Newsletter ungeöffnet im Papierkorb verschwinden, kann man's doch auch direkt abbestellen, oder?



3. Single Tasking
Auch hier gehör ich zu den Schuldigen! Abend essen, Emails checken und nebenbei noch den Instagram Feed oder ne Folge Sex and the City rein ziehen, weil's grade auf Sixx läuft? So sieht mein Abend schon gern mal aus. Was dazu führt, dass ich weder meine Emails mit Interesse lese, noch über Carries Naivität den Kopf schüttle oder mein Kichererbsencurry richtig genieße. In meinen Augen ist Multi Tasking der echte Fluch unserer schnelllebigen Social-Media-Gesellschaft.

4. Ein Tag Beschwerde-frei
Im Grunde genommen ist alles, worüber ich mich beschwere, ein Luxusproblem. Auch, wenn es für mich ein großes Problem ist, ein unüberwindbares Hindernis, so ist es im Grunde trotzdem nichts anders als ein Luxusproblem - solang es nicht an die Existenz geht. Und das tut's nicht, wenn ich die gefühlt hunderste Trennung hinter mir habe oder einen Schnupfen habe oder das Auto erst nach der Tankdeckel-Reparatur durch den TÜV kommt. Und weil es viel schöner ist, nicht ständig zu meckern, werde ich versuchen, es einen Tag lang mal komplett sein zu lassen. Wow, das Experiment wird sicher witzig und wenn ihr Lust habt, lass ich euch gern teil haben.



5. Glotze aus, Kindle an.
Okay, okay, okay... im Grund genommen ist der Kindle ja auch ein elektronisches Gerät, aber das wird jetzt einfach mal ignoriert und dann gibt's zu Punkt 5 auch nix mehr zu sagen, finde ich. Die eigene Phantasie anzuschmeißen macht nämlich immer noch am meisten Bock!


Wie steht's mit euch? 
Habt ihr auch manchmal Bock, euer Leben ein bisschen minimalistischer zu gestalten?
Und wenn ja, wie macht ihr's?
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Dienstag, 10. März 2015

[Süchtig nach] Frühlingsgefühle



Am 1. März war meteorologischer Frühlingsanfang. In meinem letzten Sonntagspost habe ich euch ja schon erzählt, dass ich das wärmere Wetter kaum erwarten kann!
Endorphine die springen. Das Radler, das plötzlich wieder schmeckt. Die Ballerinas entstauben und die lässige Lederjacke. Aus der Arbeit gehen und in die Sonne blinzeln. Krokusse und Weidenkätzchen und Tulpen und Gelee-Eier. Ich kann’s kaum erwarten!

Um den Frühling gebührend einzuläuten wird bei mir auch jedes Jahr die Garderobe entsprechend angepasst. Grey wird aussortiert – nicht nur wegen charakterlicher Schwachpunkte – und auch schwarz muss weichen. Stattdessen ziehen wieder kräftigte, bunte Gute-Laune-Farben bei mir ein.
Und meine derzeitigen Favoriten sind definitiv Marsala und – wer hätte es gedacht, im Frühling – grün. Seit dem Kauf einer grünen Lederjacke habe ich ein Faible für Kermit-farbene Garderobe und dank Popeye auch für gleichfarbige Lebensmittel. 
Zeit für einen neuen Süchtig-nach-Post, würde ich meinen!
Womit ich mir den Start in den Frühling versüße zeige ich euch jetzt.


Detox liegt schwer im Trend. Ich mach zwar nicht mit, grüne Smoothies trink ich aber trotzdem hin und wieder. (via strikes magazine)

Ein Muss auf meinen Esstisch: Tulpen in frühlingshaftem rot. Manchmal auch Osterglocken. Hauptsache Blumen

Frühlingsstürme können ganz schön ungemütlich sein. Da schadet es nicht, sich doch noch ein bisschen warmzuhalten – mit einem Schal in Gute-Laune-Farbe versteht sich (via Esprit)

Vitamine tanken ist auch angesagt: Vitamin D via schmerzlich vermisste Sonnenstrahlen und alles, was man sonst noch so braucht um gesund ins Frühjahr zu starten mit diesem fabulösen Erbsen-Risotto (auf Lecker.de)

Es heißt nicht rot, es heißt Marsala. Und es ist einfach toll. Die Farbe und dieser wunderhübsche Kopfbedeckung, die jeden Bad Hair Day zum Best Hair Day macht (via Esprit)

Was sind eure Must Haves für den Frühling?

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