Freitag, 29. März 2013

Oh, lovely Spain! renown'd, romantic land!

Schon bei der Landung am Flughafen zeigt der Blick auf tiefblaues Wasser unter dem Flugzeug: Hier ist man am Meer, hier lässt es sich sicher gut leben. Denn wenn man am Meer ist, dann ist irgendwie alles leichter zu ertragen, die Sorgen fallen von mir ab und das gleichförmige Rauschen befreit meinen Kopf.  
Und ans Meer lässt es sich von jedem Punkt in Valencia aus leicht gelangen. Um in der Stadt herumzukommen, empfiehlt sich eine Straßenbahnkarte, die Buslinien sind sehr unübersichtlich aufgebaut, die Tram fährt aber beinahe überall hin. Auch mit der U-Bahn lässt sich die Stadt durchqueren, dabei entgeht einem aber natürlich der Blick aus dem Fenster auf maurische Bauten und das immer wieder hinter einer Häuserreihe aufblitzende blau des Meeres.
Eine weitere wunderbare Möglichkeit, die Stadt zu erkunden, ist der Rio Turia. Dieser zu einem Park umgestaltete, trockengelegte Flusslauf prahlt mit Orangenbäumen, Palmen und Blumenbeeten und teilt die Stadt mehr oder weniger in der Mitte. Als Startpunkt für Erkundungstouren ist er also ziemlich perfekt geeignet.
Sehenswert sind nicht nur die maurischen Bauten und Mosaike, die sich an jeder Ecke sehen lassen, wenn man mit offenem Blick durch die Stadt läuft, sondern auch die Kathedrale, der Plaza de la Virgen mit einem großen Brunnen, der Plaza de la Reina und die Markthalle. 
Auch Shoppen lässt es sich in Valencia ganz gut, Pull & Bear, Stradivarius und Bershka sind in der Fußgängerzone zu finden und ein wenig abseits in den kleineren Gässchen kann man auf tolle Schmuckgeschäfte und kleine Läden stoßen.

Auch der Ciudad de las Artey y de las Ciencias sollte man einen Besuch abstatten. Die futuresken Bauten liegen nicht mehr ganz im Stadtzentrum, der Weg ist es aber auf jeden Fall wert. Eine Oper, ein 3-D-Kino, ein Museum und ein Vorlesungssaal der Berkeley-Universität befinden sich in dem modern-futuristischen Science-Parks des Künstlers Santiago Caltrava.
Wer nach all dem Grün und Kultur endlich ein bisschen Blau sehen will, sollte sich zum Strand aufmachen. Auch dieser ist mit der Straßenbahn leicht zu erreichen. Eine lange, von Sandburgen gesäumte Strandpromenade lädt zum schlendern ein. Die Kunstwerke werden übrigens von ihren Herstellern mit Argusaugen Tag und Nacht bewacht. Gesäumt wird die Strandpromenade von unzähligen Restaurants und Cafés, in denen es die landestypische Paella zu kaufen gibt.
Wer nicht so auf das Reisgericht steht, dem kann ich die kleinen valencianischen Tapas - Montaditos - ans Herz legen. Im Gegensatz zu anderen Gegenden in Spanien handelt es sich bei den Tapas hier meist um eine Scheibe Weißbrot mit einem Belag in den unterschiedlichsten Variationen. Verliebt habe ich mich in die Variante mit Ziegenkäse und Tomatenmarmelade. Es klingt nicht sonderlich schmackhaft, aber es war eine kulinarische Entdeckung. 
Quelle
Für ein eher kleines Budget empfiehlt sich zum Abendessen auch das gleichnamige Schnellkettenrestaurant Montaditos, in dem es die kleinen Brötchen in alle Variationen zum kleinen Preis gibt.
Auf jeden Fall probieren sollte man auch frischgepressten Saft aus valencianischen Orangen, den es fast überall zu kaufen gibt. Dieser Vitaminkick schmeckt so sehr nach Sommer, das man fast auf Strand und Sonne verzichten könnte - aber eben nur fast.


Ich hoffe, ich habe euer Fernweh geweckt und euch ein bisschen Lust auf Sommer gemacht. In diesem Sinne: Viel Spaß bei der Urlaubsplanung!

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